3-D-Terahertz-Messtechnik zur Materialprüfung und Qualitätssicherung

Fraunhofer-Allianz Vision

Bei Terahertz denken viele Menschen heute sofort an die Personenkontrolle am Flughafen, wo Terahertz-Scanner dazu benutzt werden, versteckten Waffen oder Sprengstoffe aufzuspüren.

Doch die Terahertz-Technologie findet auch in der Industrie immer öfter Anwendung: In vielen Industrien verlangen Kunden heutzutage von ihren Zulieferern absolute Fehlerfreiheit der Produkte – bei zunehmender Komplexität der Baugruppen. Insbesondere bei der Montagekontrolle stoßen konventionelle Inspektionsverfahren allerdings schnell an ihre Grenzen. Dazu sind manche Technologien – wie etwa die Röntgenstrahlung – für den Menschen nicht ungefährlich.

Die von der SynView GmbH entwickelten, vollelektronischen 3-D-Terahertz-Messtechniksysteme ermöglichen auf Basis des Terahertz-Profilometer-Messkopfes SynViewHead schnelle und robuste drei-dimensionale Messungen. Mit den Systemen können vor allem Verbundmaterialien aus Glasfaserplatten, Schäumen, Papier, Kunststoff etc. in der Tiefe dreidimensional untersucht werden. Dies erlaubt die Detektion verborgener Luft- oder Wassereinschlüsse, fehlerhafter Verklebungen oder struktureller Defekte.

Die patentierte Technologie ist für den industriellen Einsatz geeignet. Durch einen vollelektronischen Ansatz in Verbindung mit synthetischer Bildgebung werden bei guter Bildqualität Messungen im Vergleich zu anderen Terahertz-Systemen laut Herstellerangaben bis zu einem Faktor 10 beschleunigt. Die Systeme sind speziell für die Integration in jede Produktions- und Testumgebung ausgelegt. So wird die Anwendung von Terahertz-Technologie in Qualitätssicherung und Materialprüfung einfach und kosteneffizient.

Möglichkeiten und Charakteristiken der Terahertz-Technologie

Terahertz-Wellen

Bildquelle

  • Synview GmbH

Aktualisierungsdatum

07.03.2012

Anlass

8. Sonderschau »Berührungslose Messtechnik« zur Control 2012