Zerstörungsfreies Monitoring ferromagnetischer Werkstoffe

Mikromagnetische Prüfverfahren erlauben eine schnelle und sichere Aussage über den Qualitätszustand ferromagnetischer Werkstoffe. Eine häufige Anwendung aus der Praxis ist das Monitoring von Grobblechen und die damit verbundene Detektion von oberflächennahen Härteinhomogenitäten (engl. Hardspots). Mithilfe der am Fraunhofer IZFP entwickelten 3MA-X8-Prüftechnologie können diese Härteinhomogenitäten auf Basis mikromagnetischer Messeffekte bestimmt werden.

Das 3MA-X8-Prüfverfahren wird bei der Control am Beispiel einer miniaturisierten Walzstraße demonstriert. Hierfür werden Testbleche auf der Walzstraße mit dem Prüfverfahren gemessen und entsprechend ihren Zuständen »Blech i.O.« oder »Blech n.i.O.« erkannt und ggf. sortiert.

Schematischer Aufbau einer Walzstraße zur zerstörungsfreien Prüfung von Grobblechen
© Foto Fraunhofer IZFP Saarbrücken

Schematischer Aufbau einer Walzstraße zur zerstörungsfreien Prüfung von Grobblechen

Das Fraunhofer IZFP – Qualitätssicherung für Industrie 4.0

Als international renommiertes FuE-Zentrum für zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP) forscht und entwickelt das Fraunhofer IZFP an Technologien für zerstörungsfreies Monitoring zur Material-, Bauteil- und Produktcharakterisierung und erarbeitet industrietaugliche High-Performance-Systemlösungen bis hin zur Prototyp- und Serienfähigkeit. Die Ausrichtung erfolgt dabei – über die gesamte Breite zerstörungsfreier Prüfverfahren – an branchenspezifischen Produktlebenszyklen.