Presseinformation: BMBF-Wissenschaftsjahr Arbeitswelten der Zukunft

Das Wissenschaftsjahr 2018 widmet sich dem Thema »Arbeitswelten der Zukunft«. Durch die Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stehen Forschung und Zivilgesellschaft vor neuen Chancen und Herausforderungen: Wie werden die Menschen in Zukunft arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung eben dieser neuen Arbeitswelten? Das Wissenschaftsjahr 2018 zeigt, welchen Einfluss soziale und technische Innovationen auf die Arbeitswelten von morgen haben – und wie diese nicht nur den Arbeitsalltag verändern, sondern auch neue Maßstäbe im gesellschaftspolitischen Dialog setzen.

Bei der Gestaltung der Arbeitssysteme wird es maßgeblich darauf ankommen, wie der Mensch in diesen Prozess eingebunden wird und wie seine Rolle im Arbeitssystem definiert ist. Denn auch im Rahmen von Industrie 4.0 wird der Mensch der entscheidende Faktor sein, der über den Erfolg des gesamten Produktionssystems entscheidet. Die zunehmende Informatisierung und Digitalisierung wird sich auch auf die Arbeitssysteme auswirken. Die Rolle der Beschäftigten und die Organisation vieler Tätigkeiten werden sich ändern und erfordern möglicherweise Anpassungen einiger Berufsbilder. Das erfordert neue spezifische Qualifikationen, Kompetenzentwicklungsprozesse und wird entscheidenden Einfluss auf die Qualität von Arbeit haben. Bei der Gestaltung der Arbeitsprozesse wird es darauf ankommen, sinnstiftende und lernförderliche Arbeitsplätze zu schaffen, die das Arbeiten unter angemessenen physischen und psychischen Belastungen ermöglichen. Dazu wird es erforderlich sein, die Aufgaben so zu gestalten, dass komplexe und einfache Tätigkeiten in einem ausgewogenen Verhältnis auszuführen sind.