Pressemitteilung: Perizentrischer Laserscanner zur 3D-Vermessung von Objekten

Messung des Abriebs an einem Bremsbelag mit einer Tiefenauflösung von 10 µm.
© Quelle: in-situ GmbH

Messung des Abriebs an einem Bremsbelag mit einer Tiefenauflösung von 10 µm.

Systemskizze des perizentrischen Laserscanners.
© in-situ GmbH

Systemskizze des perizentrischen Laserscanners.

Die in-situ GmbH aus Sauerlach zeigt mit dem perizentrischen Laserscanner »Rondo« ein System zur 3D-Vermessung von Objekten. Anstelle zahlreicher Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen mit anschließender Fusion der Bilder wird der Prüfling mithilfe eines Drehtisches mit einer einzigen Drehung um 360° vollständig erfasst. Das zum Patent angemeldete System ist für Objekte mit einer Größe zwischen ca. 10 und 200 Millimetern konzipiert und findet z. B. bei der Qualitätskontrolle von Formteilen hinsichtlich Vollständigkeit und Maßhaltigkeit oder bei der genauen Positionierung von Werkstücken für eine nachfolgende Bearbeitung Anwendung.

Bei Messungen mit dem vorgestellten perizentrischen Laserscanner hingegen wird das Prüfobjekt zunächst ungefähr mittig auf einem Drehtisch positioniert, über dem, gegen die Rotationsachse geneigt, der Sensor angebracht ist. Dieser besteht im Wesentlichen aus einer hochauflösenden Kamera und einem Präzisionslaser. Damit lässt sich während einer einzigen Drehung um 360° ein weitestgehend abschattungsfreies 3D-Bild des Messobjekts aufnehmen, wobei die Fusion von Teilbildern bereits im Gerät erfolgt.

Die Analyse und die mit Kalibrierkörpern durchzuführende Kalibrierung sind allerdings komplex und rechenintensiv.

Zur Optimierung der Aufnahmequalität wird ein blauer Laser (405 nm) verwendet. Ein Laser der Laserklasse 2 ist ausreichend, sodass nur wenige Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

Konkrete Anwendungsbeispiele sind die Messung des Abriebs an Bremsbelägen mit einer Tiefenauflösung von 10 µm oder die wiederholgenaue Positionierung von Objekten in Computertomographen.