Schwerpunkt »3D-Bildverarbeitung
für die industrielle Qualitätssicherung«

Fraunhofer Vision auf der Control 2013

Die Fraunhofer-Allianz Vision präsentiert auf der Control 2013 in Stuttgart (Halle 1, Stand 1502) eine Auswahl aktueller Mess- und Prüfsysteme mit Bildverarbeitung für die Qualitätssicherung in der Produktion.

Bildverarbeitung und berührungslose Mess- und Prüftechnik werden heute über alle Stufen der industriellen Wertschöpfung erfolgreich eingesetzt. Im besonderen Fokus vieler Anwenderbranchen stehen dabei innovative 3D-Technologien. Ihr Einsatz unterstützt die Entwicklung und Qualifizierung neuer Produkte, dient der Absicherung und Objektivierung von Fertigungsprozessen und ermöglicht schnelle Qualitätsregelkreise im Takt der Produktion. Die beherrschenden Zukunftsthemen in diesem Bereich sind integrierte Systeme sowie Bewegung und Echtzeiterkennung. Vor allem mit 3D-Bildverarbeitung geführte Roboter haben noch viel Potenzial – vom gezielten Griff in die Kiste bis zur Service-Robotik mit vielfältigen Einsatzfeldern auch jenseits der Fabrikgrenzen.

Die Entwicklungen der Fraunhofer Vision-Institute liefern auf mehrfache Weise einen Beitrag:

 

  • Mithilfe neuartiger 3D-Technologien können viele Aufgaben technisch robuster und einfacher gelöst werden. Der Spektralbereich der eingesetzten Sensoren wird dabei immer größer und die Kombination unterschiedlicher Sensortypen vielfältiger, so dass sich immer neue Anwendungen erschließen.
  • Zudem erlaubt der fertigungsnahe Einsatz berührungsloser Mess- und Prüftechnik, Qualitätsabweichungen bereits bei ihrer Entstehung zu erkennen und so auf Veränderungen im Prozessablauf rechtzeitig zu reagieren.
  • Für eine automatische Kontrolle, die zunehmend auf industrieller Bildverarbeitung basiert, sprechen neben wirtschaftlichen Überlegungen insbesondere die gewonnene Objektivität sowie die hohe Reproduzierbarkeit und Verfügbarkeit im Vergleich zur manuellen Prüfung.

Am Fraunhofer Vision-Stand bei der Control 2013 werden die Kompetenzen der Fraunhofer Vision-Institute im Hinblick auf das Thema »3D-Bildverarbeitung für die industrielle Qualitätssicherung« beispielhaft für einige Anwendungsfelder demonstriert.

Highlights am Stand

System zur optischen Inline-Geometriemessung von
Fahrzeugrädern WHEELINSPECTOR

 

Das Fraunhofer IFF hat in Zusammenarbeit mit der Firma ASCONA ein inlinefähiges System zur optischen Messung funktionsrelevanter Geometriemerkmale an Fahrzeugrädern entwickelt. Durch den Vergleich der realen Endprodukte mit ihrem digitalen Modell können selbst kleinste Abweichungen detektiert werden. Die Dauer der Messwerterfassung je Rad beträgt ca. 3 bis 4 Sekunden, sodass eine vollständige Integration in den Fertigungsfluss einer modernen Räderfertigung möglich wird. Ohne Zeitverlust kann damit auf Prozessabweichungen reagiert werden und Qualitätsfehler können gezielt vermieden werden.

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Aussteller: Fraunhofer IFF, Magdeburg

Partnerfirma: Ascona GmbH, Meckenbeuren

Control 2013 Inline Geometriemessung
© Fraunhofer IFF

Inline Geometriemessung

Live-Demonstrationen neuer Röntgen-Technologien

 

Das Fraunhofer EZRT demonstriert dreimal täglich live Neuentwicklungen aus dem Gebiet der Röntgentechnik. Es werden die Themen 4D-Computertomographie, Inline-3D-Computertomographie und Dual-Energy-Verfahren vorgestellt.

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Aussteller: Fraunhofer EZRT, Fürth

Control 2013 EZRT Livemessung Röntgen
© Fraunhofer EZRT

Röntgen-Livemessung des EZRTs

3D-Bildverarbeitung

Inline-Messung von Verzahnungsgeometrien

 

Mit dem neuen Messsystem vom Fraunhofer IPM kann die Geometrie von Zahnrädern direkt in der Produktionslinie gemessen werden. Als Ergebnis erhält man Absolutmaße jedes Zahnrads (z. B. Zahnposition, Kopf- oder Fußkreis, Flankensteilheit usw.), durch die die spätere Passgenauigkeit der Zahnräder in der Maschine trotz großer Fertigungstoleranz sichergestellt wird. Die hohen Messgeschwindigkeiten von rund 10 mm/s und Messraten von rund 2 kHz sind sowohl bei schwarzen, rauen als auch glänzenden Oberflächen realisierbar.

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Aussteller: Fraunhofer IPM, Freiburg

Control 2013 Inlinemesstechnik Verzahnungsgeometrie
© Fraunhofer IPM

Inlinemesstechnik von Verzahnungsgeometrie

Optische 3D-Vermessung hochdynamischer Szenen

 

Das Fraunhofer IOF hat gemeinsam mit dem Institut für angewandte Optik der FSU Jena ein neuartiges Messverfahren für die Hochgeschwindigkeits-3D-Messtechnik entwickelt, mit dem 30 voneinander unabhängige, flächenhafte 3D-Messungen pro Sekunde erzeugt werden können. Unter Verwendung von Hochgeschwindigkeitskameras sind damit 3D-Raten von bis zu 1.000 Datensätzen pro Sekunde realisierbar. Das Messverfahren ist damit insbesondere für die dreidimensionale Vermessung hochdynamischer Prozesse oder bewegter Objekte geeignet.

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Aussteller: Fraunhofer IOF Jena

Control 2013 hochdynamische 3D-Technik
© Fraunhofer IOF

hochdynamische 3D-Technik

Ultraschnelle dreidimensionale Erfassung mittels Arrayprojektion

 

Für die Vermessung von Teilen mit komplexer Oberflächenform werden u.a. optische Messsysteme verwendet, die auf der Projektion bestimmter Muster beruhen. An diese werden immer höhere Anforderungen bezüglich Messgenauigkeit, Messgeschwindigkeit, Flexibilität und Mobilität gestellt. Ein neues Messsystem, bei dem die Bilder ultra-schnell mittels Arrayprojektion erzeugt werden, wird auf der Messe Control in Stuttgart von seinen Entwicklern präsentiert.

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Aussteller: Fraunhofer IOF, Jena

Arrayprojektor Gesamtansicht
© Fraunhofer IOF

Arrayprojektor Gesamtansicht

Deflektometrie zur Inspektion (teil-) spiegelnder Oberflächen

 

Mit Deflektometrie werden allgemein alle Verfahren zur Gewinnung von Gestaltinformationen über spiegelnde Oberflächen durch automatische Auswertung von Spiegelbildern bekannter Szenen bezeichnet. Aus den Verformungen der Spiegelbilder können dann Rückschlüsse auf die Gestalt der Oberfläche gezogen werden. Dabei ist sowohl die Detektion von lokalen Defekten (z. B. Pickeln oder Dellen), die Ebenheitsprüfung von Oberflächen, als auch die geometrische Vermessung und 3D-Modellgenerierung großer und komplex geformter Objekte möglich. Mit dem weiterentwickelten System des Fraunhofer IOSB sind nun sowohl die Defektdetektion als auch die geometrische Rekonstruktion innerhalb ca. 1 Sekunde möglich. Dazu müssen inzwischen auch nicht mehr schwierige Konturen oder Ränder eingelernt werden; dies erfolgt in der Auswertemethodik automatisch.

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Aussteller: Fraunhofer IOSB, Karlsruhe

Control 2013 Deflektometrie
© Fraunhofer IOSB

Deflektometrischer Sensorkopf bei der Inspektion einer Fahrzeugtür

CCT-Sensor zur 3D-Messung von spiegelnden bis diffusen Oberflächen

 

Das Fraunhofer IOSB zeigt einen inlinefähigen 3D-Sensor zur Messung der Topographie von Oberflächen, dessen besondere Eigenschaft es ist, dass sowohl perfekt spiegelnde als auch diffuse, z. B. raue Oberflächen, vermessen werden können. Gerade glänzende oder hochglänzende Oberflächen, deren Eigenschaften also zwischen spiegelnd und matt liegen, sind besonders relevant in der metallverarbeitenden Industrie. Der Sensor kombiniert das chromatische konfokale Messprinzip mit dem der Triangulation und ist durch seine hohe Messgeschwindigkeit besonders für den Einsatz in der Inline-Produktionsüberwachung geeignet.

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Aussteller: Fraunhofer IOSB, Karlsruhe

CCT Sensor
© Fraunhofer IOSB

CCT Sensor

Online-Klassifikation von Texturen auf gewölbten Oberflächen

 

Vom Fraunhofer IWU wird mit einem System zur Klassifikation von Farbtexturen auf gewölbten Oberflächen eine weitere Einsatzmöglichkeit der modularen Entwicklungsumgebung Xeidana vorgestellt. Im Unterschied zur Erkennung auf ebenen Flächen besteht bei Texturen auf gewölbten Oberflächen die Herausforderung darin, dass die Texturen nicht regelmäßig sind, sondern dass Lage bzw. Abstand zur Kamera verändert ist oder sie verzerrt dargestellt werden. Zur Lösung dieser Aufgabe kommt das eigens entwickelte Verfahren der „Robusten Klassifikation“ zum Einsatz, mit dem eine hohe Störsicherheit und Trennleistung bei der Prüfung gewährleistet wird.

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Aussteller: Fraunhofer IWU, Chemnitz

Control 2013 Texturen xeidana
© Fraunhofer IWU

Extraktion von Farbton und Helligkeit

Inline 3D-Messtechnik für Prozessregelung und Qualitätsprüfung

 

Grundlage für die Erstellung anwendungsspezifischer automatisierter 3D-Messsysteme für die Qualitätsprüfung in der industriellen Fertigung ist die modulare Technologie OptoInspect 3D. Diese beinhaltet Methoden und Funktionalitäten für die Sensorkonfiguration und -dimensionierung, deren Kalibrierung sowie die automatisierte Messdatenakquisition und -auswertung.

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Aussteller: Fraunhofer IFF, Magdeburg

Control 2013 IFF Messtechnik Optoinspect
© Fraunhofer IFF

IFF Messtechnik Optoinspect

Flexible modellbasierte Montageprüfung

 

Das Fraunhofer IFF zeigt eine Technologie zur Realisierung automatischer Montageprüfsysteme auf der Grundlage eines modellbasierten Lösungsansatzes. Die Technologie basiert auf einer Nutzung von 3D-CAD-Modellen der zu prüfenden Baugruppe und einer modellhaften Funktionsbeschreibung der Messanordnung. Der modellbasierte Ansatz ermöglicht eine flexible Bereitstellung der für die Prüfung notwendigen Soll-Daten. Gleichzeitig wird eine automatisierte CAD-Modell-basierte Prüfplanung möglich. Eine aufwendige Erzeugung von Vergleichsdaten in Form von »Golden Samples« sowie ein Einlernen von Prüfpositionen im »Teach in« -Verfahren können entfallen. Die Prüfung wird damit hoch flexibel und ist durch qualitativ hochwertige Solldaten sehr robust.

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Aussteller: Aussteller: Fraunhofer IFF, Magdeburg

Control 2013 Assistenzsystem Vollständigkeitsprüfung überlagerte Messdaten
© Fraunhofer IFF

Assistenzsystem Vollständigkeitsprüfung überlagerte Messdaten

Echtzeitfähige Bildverarbeitungsplattform VEMPIRE® mit Multicore-DSP und FPGA

 

Die eingebettete Bildverarbeitungsplattform VEMPIRE® ist ein Multisensor-Kamerasystem mit integrierter Datenauswertung z.B. 3D-Datenanalysen für nahezu beliebige Bildsensoren. Als Anwendungsbeispiel kommt hier ein Time-of-Flight (ToF)-Sensor zum Einsatz, mit dem die Entfernung, die Bewegung und die Geschwindigkeit in allen drei Raumrichtungen gemessen werden kann. Mögliche Einsatzbereiche für die Bildverarbeitungsplattform finden sich in der Qualitätskontrolle, dem »Roboter-Sehen«, der 3D-Endoskopie, der Patientenpositionierung oder auch bei Unterwasser-Anwendungen.

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Aussteller: Fraunhofer IIS, Erlangen

 

Vempire Bild
© Fraunhofer IIS

Aufnahme einer realen Szene mit einem Vempire®-System und Time-of-Flight-Frontend. Die Tiefe ist in der Punktwolke zusätzlich als Farbe codiert.

Unsichtbares sichtbar machen

Tomographie mittels Terahertz-Radar-Messtechnik

 

Das Fraunhofer IPM zeigt einen zweidimensionalen Scanner zur berührungslosen und zerstörungsfreien Prüfung von Werkstoffen. Das Messsystem arbeitet nach dem Radarprinzip im Terahertz-Bereich, einer Technologie, mit der Objekte aus nicht metallischen und nicht leitenden Werkstoffen, wie z. B. Keramiken, Kunststoffe oder Glasfaser-Verbundwerkstoffe geprüft werden können. Der Scanner ermöglicht die dreidimensionale Erfassung und Prüfung von Objekten bis zu einer maximalen Größe von etwa 500 x 400 mm².

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Aussteller: Fraunhofer IPM, Kaiserslautern

 

Control 2013 Terahertz Aufbau
© Fraunhofer IPM

Terahertz Aufbau

Visualisierungssoftware für 3D-Terahertz-Daten

 

Mit Hilfe der Terahertz-Tomographie lassen sich Objekte aus nicht metallischen und nicht leitenden Werkstoffen wie z. B. Keramiken, Kunststoffe oder Glasfaser-Verbundwerkstoffe schnell, zerstörungsfrei und berührungslos prüfen. Um den vollen Informationsgehalt aus den mittels Terahertz-Tomographie gewonnenen 3D-Daten zu nutzen, müssen die Volumendaten entsprechend visuell aufbereitet werden. Die Visualisierung der Terahertz-Daten erfolgt mit Hilfe der Software „Volume Player Plus“ (VPP), die ursprünglich für die Darstellung, Betrachtung und Analyse von Volumendaten aus der Röntgen-Computertomographie (CT) entwickelt wurde. Das Konzept des VPP ist jedoch so generisch, dass Volumendaten beliebiger 3D-Messtechniken verarbeitet werden können, solange sie strukturell gleichartig aufgebaut sind.

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Aussteller: Fraunhofer IPM, Kaiserslautern und Fraunhofer EZRT, Fürth

 

Ausschnitt einer Terahertz 3D-Visualisierung mit dem Volume Player Plus
© Fraunhofer IPM

Ausschnitt einer Terahertz 3D-Visualisierung mit dem Volume Player Plus

Robotergestützte Prüfung mit Luftultraschall

und Thermographie

 

In vielen Fällen ist es bei der zerstörungsfreien Prüfung von Bauteilen nicht erwünscht, dass ein Sensor die Oberfläche berührt oder gar ein Koppelmittel aufgebracht werden muss. Zwei berührungsfrei arbeitende Verfahren sind der luftgekoppelte Ultraschall und die aktive Thermographie. Die Verfahren werden am Messestand anhand der Prüfung eines CFK- und eines Schmiedeteils demonstriert.

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Aussteller: Fraunhofer IZFP, Saarbrücken

 

Control 2013 Roboter Thermographie
© Fraunhofer IZFP

Roboter Thermographie

 

Röntgen-Computertomographie-Automat mit integrierter
automatischer Bildverarbeitung

 

Das Fraunhofer IZFP stellt das Modell eines Röntgen-Computertomographie-Systems mit automatischer Bildverarbeitung vor, mit dem robotergestützte Serienuntersuchungen an unterschiedlichen Materialien durchgeführt werden können. Es können Aufgabenstellungen gelöst werden wie die Ermittlung von Korn- und Porengrößenverteilungen, Materialcharakterisierung, Maßhaltigkeitsüberprüfung, statistische Auswertung von Strukturmerkmalen oder Integritäts- und Vollständigkeitsprüfungen.

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Aussteller: Fraunhofer IZFP, Saarbrücken

 

Control 2013 kartesischer Roboter mit Proben
© Fraunhofer IZFP

kartesischer Roboter mit Proben

 

Strahlungsstabile Röntgendetektoren
für industrielle Anwendungen

 

Die am Fraunhofer IIS entwickelte Technologie für die digitalen Röntgendetektoren XEye und XScan sichert durch ihre konstant hohe Bildqualität bei einer langen Lebensdauer über Jahre hinweg ein zuverlässiges Ergebnis in der industriellen Röntgenprüfung. Große Abbildungsflächen und kundenspezifische Detektorformate auch bei hohen Auflösungen mit Pixelgrößen bis zu 100 µm sind durch ein modulares Konzept realisierbar. Die Röntgendetektoren sind sowohl als Flächen- als auch als Zeilensensoren einsetzbar und bieten hohe Bildwiederholraten respektive Zeilentakte. Beispiele realisierter Applikationen finden sich in der Prüfung von Schweißnähten, sicherheitsrelevanten Fahrwerksgussteilen und Leichtmetallrädern der Automobilindustrie, der Inline-Computertomographie, der Lötstelleninspektion von elektronischen Baugruppen und der Fremdkörperdetektion in Lebensmitteln.

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Aussteller: Fraunhofer IIS, Erlangen

 

Rötgendetektoren XEye 4020, XEye2020, XEyeS
© Fraunhofer IIS

Rötgendetektoren XEye 4020, XEye2020, XEyeS

 

Röntgen in Raum und Zeit mit 4D-Computertomographie

 

Die 3D-Röntgencomputertomographie erlaubt es, komplexe Objekte vollständig, berührungslos und zerstörungsfrei einschließlich aller äußeren und inneren Strukturen zu erfassen. Als Ergebnis erhält man ein statisches 3D-Abbild des Objekts. Mit am Fraunhofer IIS in Fürth neu entwickelten Verfahren kann nun als „4. Dimension“ zusätzlich die Zeit in Form von Bewegung beobachtet werden. Mit dieser sog. „4D-Computertomographie“ ist es nunmehr möglich, Bewegungsabläufe, die verborgen im Inneren von Objekten ablaufen, vollumfänglich darzustellen und zu analysieren. Informationen über diese dynamischen Prozesse im Materialinneren können dazu herangezogen werden, deren Auswirkungen auf einzelne Objektkomponenten zu beurteilen und tragen zur Optimierung der Produktionsprozesse und Verbesserung der Produkte bei.

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Aussteller: Fraunhofer EZRT, Fürth

 

Control 2013 EZRT CT Bild
© Fraunhofer EZRT

Rotierende Gantry-Variante

Inline-Computertomographie

 

Am Fraunhofer IIS in Fürth wurde gemeinsam mit der Firma MAHLE ein inlinefähiges Computertomographie-System für die prozessintegrierte Bauteilprüfung realisiert, mit dem Objekte mittels 3D-Computertomographie innerhalb von 30 Sekunden vollautomatisch geprüft werden können. Den Einsatz der 3D-CT im Rahmen einer Inline-Prüfung haben bislang lange Messzeiten, die zu kurze Lebenszeit von Röntgendetektoren im Dauereinsatz und die zeitaufwändigen Algorithmen zur Berechnung und Untersuchung der Volumendaten verhindert. Basis des neuen Inline-CT-Systems sind ein extrem strahlungsresistenter Detektor mit kurzer Belichtungszeit sowie neue Algorithmen zur Kombination von Volumenberechnung und Bildauswertung.

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Aussteller: Fraunhofer IIS, Fürth

 

Control 2013 CT Bild Computertomographie
© Fraunhofer IIS

CT Bild aus der Computertomographie

 

Dual Energy-Verfahren in der Röntgentechnik

 

Mittels der Dual Energy-Verfahren lässt sich die Verteilung unterschiedlicher Materialien innerhalb eines Prüfobjekts darstellen und quantifizieren. Bisherige Anwendungen finden sich vor allem in der Medizin oder der Sicherheitstechnik (Gepäckkontrolle). Durch die neuesten Entwicklungen des Fraunhofer EZRT eröffnen sich nun auch industrielle Anwendungen wie z. B. im Bereich Recycling zur Sortierung von Materialien oder bei der Sinterung von Grünlingen. Generell ist das Dual Energy-Verfahren sowohl für Durchstrahlungsaufnahmen (2D) als auch für Aufnahmen mit 3D-Computertomographie anwendbar. Aus den Röntgenbildern werden dabei Informationen beispielsweise über die Materialcharakterisierung generiert.

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Aussteller: Fraunhofer EZRT, Fürth

 

Control 2013 Schnittbild Röntgentechnik
© Fraunhofer EZRT

Schnittbild Röntgentechnik

 

Hochauflösender Multifrequenz-Wirbelstrom
Scanner (zur Prüfung von CFK)

 

Das Fraunhofer IZFP, Dresden, hat einen hochauflösenden Wirbelstrom-Scanner zur Prüfung mehrlagiger, leitfähiger strukturierter Materialien wie Kohlefaserverbundwerkstoffe (CFK) entwickelt. Durch die Aufsatzbauweise ist der Scanner auch an realen flächigen Strukturen einsetzbar. Unebenheiten werden fast vollständig ausgeglichen, um Abhebeeffekte minimal zu halten. Wirbelstrombasierte Prüfmethoden sind generell zur Qualitätsbeurteilung von Kohlefasern besonders geeignet, da sie deren elektrische Eigenschaften (Leitfähigkeit) nutzen.

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Aussteller: Fraunhofer IZFP, Dresden

 

Control 2013 Wirbelstorm Auswerteeinheit transportabel
© Fraunhofer IZFP-D

Wirbelstorm Auswerteeinheit transportabel

 

Qualitätskontrolle mit bildgebendem Radar

 

Das System SAMMI (Stand Alone MilliMeter Wave Imager) arbeitet auf der Basis von Millimeterwellen und kann dadurch eine Vielzahl von Stoffen durchleuchten, die im optischen Bereich nicht transparent sind. Dabei werden nicht-metallische Verunreinigungen, Verklebungen oder Einschlüsse sichtbar gemacht und analysiert. Mögliche Einsatzbereiche von SAMMI sind neben dem Sicherheitsbereich vor allem die Qualitätssicherung oder Materialanalyse.

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Aussteller: Fraunhofer FHR, Wachtberg

 

Control 2013 FHR SAMMI
© Fraunhofer FHR

Bildgebendes Radar SAMMI

Inspektion von Oberflächen

 

Automatisiertes Rauheitsmesssystem zur
100-Prozent-Prüfung in Serienprozessen

 

Das vom Fraunhofer IPT und der fionec GmbH entwickelte Rauheitsmesssystem zur Prüfung technischer Oberflächen ermöglicht die produktionsnahe Messung der Rauheit solcher Oberflächen in hohen Stückzahlen und mit hoher Genauigkeit. Zielsetzung ist die Sicherstellung der Bauteilfunktionen und die Vermeidung von späteren Ausfällen. Das System basiert auf faseroptischen, interferometrischen Abstandsmesssonden. Mit den stark miniaturisierten Sonden ist die Messung auch in kleinen Kavitäten und Bohrungen möglich. Weitere Anwendungen der faseroptischen Sensorik finden sich beispielsweise in der Prüfung von Rundheit, Geradheit sowie Durchmesser von kleinen Bohrungen oder in der Vielstellenmesstechnik, etwa zur Prüfung von Formtoleranzen (z.B. Rundlauf, Stufenhöhen, Parallelitäten) komplex geformter Bauteile.

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Aussteller: Fraunhofer IPT, Aachen

 

Control 2013 Rauheitsmesssystem
© Fraunhofer IPT

Rauheitsmesssystem

Schnelle Material- und Defektprüfung mit
optischer Tomographie

 

Das auf der optischen Kohärenztomografie (OCT) basierende Messsystem ermöglicht eine berührungslose und zerstörungsfreie Charakterisierung von Oberflächen und tomografischen Querschnitten semitransparenter Materialien. Es besitzt einen polarisationssensitiven Modus, der interne Spannungen und andere unsichtbare Effekte im Prüfkörper sichtbar machen kann. Darüber hinaus bietet die Technologie die Möglichkeit zur zerstörungsfreien und schnellen Detektion von Oberflächen und semitransparenten Bauteilen. Durch den Einsatz von Hochgeschwindigkeitskameras sind bis zu 240.000 Messungen pro Sekunde möglich. Das Verfahren kann neben der Qualitätssicherung auch im Prozess oder in der Fertigungslinie eingesetzt und als Vielstellen-Messsystem aufgebaut werden.

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Aussteller: Fraunhofer IPT, Aachen

 

 

Control 2013 Kohärenztomographie
© Fraunhofer IPT

Kohärenztomographie

Bildgebende Inline-Kontrolle von Oberflächen
durch Fluoreszenz-Messtechnik

 

Mit dem neuen bildgebenden Fluoreszenz-Messsystem vom Fraunhofer IPM können unerwünschte Substanzen oder Defekte auf Oberflächen erkannt werden. Form, Position sowie Menge von Verunreinigungen oder Defekten werden exakt gemessen und per Mustererkennung automatisch einer Prüfung unterzogen. Die Prüfung erfolgt, je nach Bauteil, mit einer Geschwindigkeit von 40 bis 100 Millisekunden und kann daher inline direkt in den Produktionsprozess integriert werden. Die Qualität der Oberflächen lässt sich so bereits bei der Herstellung kontrollieren und es kann regelnd in den Produktionsprozess eingegriffen werden, sobald Defekte oder Verunreinigungen festgestellt werden.

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Aussteller: Fraunhofer IPM, Freiburg

 

Control 2013 Inline-Messtechnik
© Fraunhofer IPM

Inline-Messtechnik

 

Online-Oberflächeninspektion an metallischen Bauteilen

 

Das System MASC wird insbesondere zur automatischen Oberflächenprüfung von komplexen Bauteilen mit strukturierten, texturierten Oberflächen eingesetzt. Das System besteht aus einer Vielzahl von Bildverarbeitungsalgorithmen, die nun in einer Softwarebibliothek zusammengefügt und standardisiert worden sind und mit der graphischen Benutzeroberfläche ToolIP einfach kombiniert und entsprechend parametrisiert werden können. Am Messestand bei der Control wird ein System zur Inspektion metallischer Bauteile gezeigt.

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Aussteller: Fraunhofer ITWM, Kaiserslautern

 

Control 2013 MASC Oberfläche metallisches Bauteil
© Fraunhofer ITWM

MASC Oberfläche metallisches Bauteil

Inline-Mess- und Prüftechnik

 

Metallfolien präzise in der Produktion vermessen

 

Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT präsentiert den neuen Sensor »bd-2« für Dicken- und Abstandsmessungen. In einem Messbereich von mehreren Millimetern kann das System Folien, Walzbänder und andere metallische Halbzeuge mit einer Präzision besser als 100 nm vermessen. Der kleine Sensorkopf und die schnelle Datenverarbeitung erlauben Inline-Messungen in der Produktionslinie.

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Aussteller: Fraunhofer ILT, Aachen

 

Inline 3D-Messtechnik für Prozessregelung und Qualitätsprüfung

 

Grundlage für die Erstellung anwendungsspezifischer automatisierter 3D-Messsysteme für die Qualitätsprüfung in der industriellen Fertigung ist die modulare Technologie OptoInspect 3D. Diese beinhaltet Methoden und Funktionalitäten für die Sensorkonfiguration und -dimensionierung, deren Kalibrierung sowie die automatisierte Messdatenakquisition und -auswertung.

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Aussteller: Fraunhofer IFF, Magdeburg

Control 2013 IFF Messtechnik Optoinspect
© Fraunhofer IFF

IFF Messtechnik Optoinspect

Inline-Messung von Verzahnungsgeometrien

 

Mit dem neuen Messsystem vom Fraunhofer IPM kann die Geometrie von Zahnrädern direkt in der Produktionslinie gemessen werden. Als Ergebnis erhält man Absolutmaße jedes Zahnrads (z. B. Zahnposition, Kopf- oder Fußkreis, Flankensteilheit usw.), durch die die spätere Passgenauigkeit der Zahnräder in der Maschine trotz großer Fertigungstoleranz sichergestellt wird. Die hohen Messgeschwindigkeiten von rund 10 mm/s und Messraten von rund 2 kHz sind sowohl bei schwarzen, rauen als auch glänzenden Oberflächen realisierbar.

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Aussteller: Fraunhofer IPM, Freiburg

Control 2013 Inlinemesstechnik Verzahnungsgeometrie
© Fraunhofer IPM

Inlinemesstechnik von Verzahnungsgeometrie

CCT-Sensor zur 3D-Messung von spiegelnden bis diffusen Oberflächen

 

Das Fraunhofer IOSB zeigt einen inlinefähigen 3D-Sensor zur Messung der Topographie von Oberflächen, dessen besondere Eigenschaft es ist, dass sowohl perfekt spiegelnde als auch diffuse, z. B. raue Oberflächen, vermessen werden können. Gerade glänzende oder hochglänzende Oberflächen, deren Eigenschaften also zwischen spiegelnd und matt liegen, sind besonders relevant in der metallverarbeitenden Industrie. Der Sensor kombiniert das chromatische konfokale Messprinzip mit dem der Triangulation und ist durch seine hohe Messgeschwindigkeit besonders für den Einsatz in der Inline-Produktionsüberwachung geeignet.

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Aussteller: Fraunhofer IOSB, Karlsruhe

CCT Sensor
© Fraunhofer IOSB

CCT Sensor

Bildgebende Inline-Kontrolle von Oberflächen
durch Fluoreszenz-Messtechnik

 

Mit dem neuen bildgebenden Fluoreszenz-Messsystem vom Fraunhofer IPM können unerwünschte Substanzen oder Defekte auf Oberflächen erkannt werden. Form, Position sowie Menge von Verunreinigungen oder Defekten werden exakt gemessen und per Mustererkennung automatisch einer Prüfung unterzogen. Die Prüfung erfolgt, je nach Bauteil, mit einer Geschwindigkeit von 40 bis 100 Millisekunden und kann daher inline direkt in den Produktionsprozess integriert werden. Die Qualität der Oberflächen lässt sich so bereits bei der Herstellung kontrollieren und es kann regelnd in den Produktionsprozess eingegriffen werden, sobald Defekte oder Verunreinigungen festgestellt werden.

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Aussteller: Fraunhofer IPM, Freiburg

 

Control 2013 Inline-Messtechnik
© Fraunhofer IPM

Inline-Messtechnik

Wichtige Daten

Messe Control 2013  
Datum 14. - 17. Mai 2013  
Ort Messe Stuttgart  
Stand Halle 1, 1502  

Beteiligte Partner

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