Fraunhofer FHR

Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg entwickelt Konzepte, Verfahren und Systeme für elektromagnetische Sensorik, insbesondere im Bereich Radar, verbunden mit neuartigen Methoden der Signalverarbeitung und innovativen Technologien vom Mikrowellen- bis zum unteren Terahertzbereich.

Seine Kompetenz erstreckt sich über nahezu alle Teilgebiete moderner Radarverfahren. Es sichert so die nationale Beratungs- und Urteilsfähigkeit im wehrtechnischen Umfeld. Daneben werden verstärkt auch industrielle Aufgabenstellungen bearbeitet.

 

Millimeterwellenradar und Höchstfrequenzsensoren

Innerhalb der Fraunhofer-Allianz Vision liegen die Kompetenzen des FHR in den Bereichen Millimeterwellenradar, Höchstfrequenzsensoren und Terahertz-Systeme.

Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung von Verfahren zur Signalverarbeitung und neuer Hardware für aktive und passive Sensorsysteme im Millimeter- und Submillimeterwellenbereich, zielen die aktuellen Arbeiten auf die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von luftgetragenen und bodengebundenen mmW-Sensoren sowie die Erforschung neuer Anwendungsbereiche.

Das Einsatzspektrum erstreckt sich dabei von klassischen Anwendungen für Zielsuchkopf- und Aufklärungsaufgaben bis zu modernen Systemen zur Zugangskontrolle in sicherheitskritischem Umfeld. Die Arbeiten umfassen Modellierung, Simulation und experimentelle Verifizierung von Ziel- und Hintergrundsignaturen, technologische Weiterentwicklung von Sensoren und Messverfahren sowie Behandlung der Signalverarbeitungsaspekte.

Forschungsschwerpunkte

  • Weiterentwicklung der mmW-Technologie
  • Sensorik im THz-Bereich
  • Phänomenologie und Simulation von Radarsignaturen
  • Tarnung, Täuschung und Signaturmanagement
  • Sensornahe Signalverarbeitung

Hochfrequenzsysteme für die Industrie

  • Radar und Bidverarbeitung
  • Passive und aktive Sensoren
  • Qualitätssicherung mit Hochfrequenzsystemen
  • Analyse, Entwicklung und Anpassung von Radarverfahren zur Materialanalyse
  • Entwicklung von Methoden für automatisierte Detektionsalgorithmen
  • Analyse physikalischer Effekte für verschiedene Materialien/Objekte
  • Spektroskopische Untersuchung im mmW-Bereich und sub-mmW Bereich (30 GHz bis 2 THz)
  • Analyse und Bewertung multispektraler Ansätze (Radar, IR, Optisch, Chemische Sensoren …)