Seminarreihe Wärmefluss-Thermographie als zerstörungsfreies Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in der Produktion

Fraunhofer-Allianz Vision

Nächster Termin

30. November und 1. Dezember 2016
in Erlangen

Wärmefluss-Thermographie

Die Qualitätssicherung ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Bestandteil des industriellen Produktionsprozesses geworden. Im Rahmen von Nullfehlerkonzepten wird eine 100-Prozent-Inspektion in der Produktion angestrebt. Damit wird nicht nur ein positives Image erzeugt, sondern es werden auch Kosten durch Kulanz oder im schlimmsten Fall durch Regressansprüche vermieden.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt daher die Inspektionstechnik der Wärmefluss-Thermographie, mit deren Hilfe unterhalb der Oberfläche liegende und daher äußerlich nicht sichtbare Fehlstellen in Werkstücken erkannt werden können, indem der Wärmefluss bzw. die Wärmeleitfähigkeit in den Prüflingen analysiert wird. Grundsätzliche Vorteile der thermographischen Wärmefluss-Prüfverfahren sind das bildgebende Funktionsprinzip, die hohe Prüfgeschwindigkeit und die relativ einfache Automatisierbarkeit. Darüber hinaus sind manche Aufgabenstellungen mit den klassischen ZfP-Verfahren nicht oder nicht im automatischen Einsatz zu lösen.

Mögliche Einsatzgebiete der Wärmefluss-Thermographie

  • Erkennung von äußerlich nicht sichtbaren Materialdefekten in Werkstücken (Haftungs- und Klebefehler, Delaminationen, Blasen, Lunker, Risse oder Korrosion)
  • Überprüfung von Dichtigkeiten, Schweißnähten, Schweißpunkten und Fügeverbindungen
  • Bestimmung von Schichtdicken in Verbundmaterialien
  • Wartung (Rotorblätter bei Windkraftanlagen oder Flugzeugflügeln)
  • Detektion von Fremdkörpern in Lebensmitteln
  • usw.

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Zielgruppen

  • Ingenieure und Konstrukteure aus Entwicklung und Versuchsfeld
  • Mitarbeiter der Qualitätssicherung
  • Führungskräfte, die sich eine Entscheidungsgrundlage für Investitionen erarbeiten wollen

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Zielbranchen

  • Automobil- und Zuliefererindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Flugzeugwartung
  • Energieerzeuger
  • Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Photovoltaik
  • Metall und Metallverarbeitung
  • Stahlindustrie
  • Kunststoffindustrie
  • Elektronikproduktion
  • Leichtbau- und Verbundwerkstoffe
  • Verpackungsindustrie
  • Lebensmittel
  • Leder
  • Pharmazie
  • usw.

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Aktualisierungsdatum

02.03.2016