Intelligente Algorithmen zur Messdatenauswertung

Leitfaden zur optischen 3D-Messtechnik

(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 14) - Beitrag 15: Intelligente Algorithmen zur Messdatenauswertung - Autorin: Ira Effenberger, Fraunhofer IPA

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Um durchgängige Prozessketten von der Produktentwicklung bis zum Qualitätsmanagement zu ermöglichen, arbeiten Softwaresysteme zur Messdatenauswertung grundsätzlich auf der Basis von CAD-Daten. Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Softwaresystemen. Einerseits die eigenständigen Softwaresysteme, die weitgehend unabhängig vom zur Datenaufnahme benutzten Sensor oder Messgerät agieren und die Messdaten als Punktwolke oder Dreiecksnetz importieren und weiterverarbeiten. Andererseits existieren integrierte Softwaresysteme, die als Auswertemodul in die Software des Messgeräts eingebunden sind. Hiermit können anhand
eines vorhandenen 3D-CAD-Modells außerdem Messabläufe eingelernt und danach automatisiert ausgeführt, ausgewertet und protokolliert werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Offline-Programmierung, d. h. ein Messprogramm wird ohne Koordinatenmessgerät an einem Programmierplatz (Offline-Station) mithilfe von CAD-Daten des Bauteils erstellt. In diesen integrierten Software-Modulen können sowohl regelgeometrische Formelemente als auch Freiformflächen gemessen und geprüft werden. Die unterschiedlichen Sensoren, die für die Datenaufnahme zum Einsatz kommen, beeinflussen unter anderem durch die Menge und Dichte der Messdaten die anschließende 3D-Datenauswertung. Optische 3D-Sensoren zeichnen sich durch sehr hohe Erfassungsgeschwindigkeiten aus und sind damit in der Lage, sehr schnell dichte Messdaten von der Oberfläche des jeweiligen Werkstücks zu generieren. Auch die Computertomographie erzeugt aufgrund der vollständigen Erfassung des Bauteils in einer Messung eine sehr große Anzahl an Messpunkten. Dadurch ergeben sich sehr unterschiedliche und hohe Anforderungen an die Software, in der anschließend die Auswertung der 3D-Messdaten erfolgt.

 

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