Seminare mit Praktikum

Oft ist es nicht leicht zu entscheiden, ob eine neue Technik bereits für eigene Anwendungen geeignet ist. Zweitägige Seminare mit einem Praxisteil können hier zur Klärung beitragen. Neben der Vermittlung von Theorie und Vorstellung von Beispiellösungen, können auch geeignete Musterteile mitgebracht werden. In kleinen Gruppen besteht die Möglichkeit zum Test der angebotenen Verfahren.

Fraunhofer Vision bietet momentan 4 Seminarreihen an

Wärmefluss-Thermographie als zerstörungsfreies Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in der Produktion

Nächster Termin: in Vorbereitung

Mithilfe der Wärmefluss-Thermographie können unterhalb der Oberfläche liegende und daher äußerlich nicht sichtbare Fehlstellen in Werkstücken erkannt werden, indem der Wärmefluss bzw. die Wärmeleitfähigkeit in den Prüflingen analysiert wird. Grundsätzliche Vorteile der thermographischen Wärmefluss-Prüfverfahren sind das bildgebende Funktionsprinzip, die hohe Prüfgeschwindigkeit und die relativ einfache Automatisierbarkeit. Darüber hinaus sind manche Aufgabenstellungen mit den klassischen ZfP-Verfahren nicht oder nicht im automatischen Einsatz zu lösen.

Inspektion und Charakterisierung von Oberflächen mit Bildverarbeitung

Nächster Termin: 5. + 6. Dezember 2017 in Karlsruhe

Die Inspektion von Oberflächen ist ein klassisches Arbeitsgebiet der industriellen Bildverarbeitung und bewährt sich seit vielen Jahren in mannigfachen Anwendungen. Die Fortschritte der Technik ermöglichen nicht nur ständig höhere Prüfgeschwindigkeiten und kompaktere Bauweisen, sondern auch die Erfassung zusätzlicher Oberflächeneigenschaften. So können nicht nur zweidimensional aufgenommene Texturen ausgewertet werden, die neuen Verfahren ermöglichen auch die dreidimensionale Vermessung der Oberflächentopographie im Nanometerbereich.

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Industrielle Röntgentechnik als zerstörungsfreies Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in der Produktion

Nächster Termin: 5. + 6. Juli 2017 in Fürth

Eine visuelle Oberflächenprüfung erlaubt oft keine ausreichenden Rückschlüsse auf die Qualität eines Werkstücks. Verdeckte Fehlstellen wie Lunker, Poren oder mangelhafte Fügeverbindungen sind äußerlich kaum erkennbar, können sich jedoch erheblich qualitätsmindernd und sicherheitskritisch auswirken. Zunehmend an Bedeutung gewinnen daher röntgenbasierte Inspektionsverfahren, mit deren Hilfe sich im Materialinneren verborgene Strukturen beliebig komplexer Objekte aus fast allen Werkstoffen mit hoher Genauigkeit erfassen und charakterisieren lassen.

 

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Seminar-Flyer

Optische 3D-Messtechnik für die Qualitätssicherung in der Produktion

Nächster Termin: 15. + 16. November 2017 in Magdeburg

Die exakte Einhaltung geometrischer Abmessungen spielt bei der Qualitätssicherung in der Produktion eine große Rolle. Die Messung mit mechanischen Lehren oder Koordinatenmessmaschinen ist extrem zeitaufwändig und kann deshalb meist nur an Stichproben vorgenommen werden. Mit der berührungslosen optischen Messtechnik werden die Messungen derzeit etwa 10- bis 1000-fach beschleunigt. Die Performance und Einsatzbreite moderner Systeme nehmen dabei ständig zu und erlauben in geeigneten Fällen die Umsetzung von Null-Fehler-Konzepten im Takt der industriellen Produktion.

 

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