Aktive und passive Inline-Thermographie

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 4.12: Aktive und passive Inline-Thermographie

Autoren: Peter Meinlschmidt, Jochen Aderhold, Fraunhofer WKI

Thermogramm eines Rotorblatts
© Fraunhofer WKI

Thermogramm eines Rotorblatts mit hellen/warmen Ondulationen im Glasfaserverbundmaterial

Bestellen Sie hier das »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17)

Um die Thermographie auch im industriellen Prozess einsetzen zu können, muss eine Technik genutzt werden, die auch große Objekte schnell und homogen erwärmen kann. Hierzu wird das Untersuchungsmaterial, das sich im thermischen Gleichgewicht mit seiner Umgebung befindet, auf ein Förderband gelegt und in geringem Abstand unter einem langgestreckten Wärmestrahler hindurchgeführt, wodurch die Oberfläche um einige Grad erwärmt wird. Danach wird die Wärmeverteilung mit einer Zeilen- oder Flächenkamera aufgezeichnet.

Wenn beispielsweise Fehler in einer Klebefuge erwartet werden, die sich einige Millimeter unter der Oberfläche befinden, muss die Kamera entsprechend der Bandlaufgeschwindigkeit so weit entfernt von der Wärmequelle aufgestellt werden, dass eine Erwärmung der Fuge in der Laufzeit möglich ist und damit auch die Erkennung des Fehlers ermöglicht wird.

Ist das Untersuchungsobjekt zu groß, um es auf einem Förderband zu bewegen, muss eine Anordnung gewählt werden, bei der die Messtechnik so gleichmäßig wie möglich an dem Objekt vorbeigeführt wird.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17) nachlesen.