Bildgebende zestörungsfreie Prüfverfahren im Überblick

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 4.1: Bildgebende zestörungsfreie Prüfverfahren im Überblick

Autoren: Hans Rieder, Martin Spies, Fraunhofer IZFP

Prinzip Mikrowellenprüfung
© Fraunhofer IZFP

Prinzip Mikrowellenprüfung

Bestellen Sie hier das »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17)

»Zerstörungsfreie Prüfung« (ZfP) bedeutet, dass der Prüfvorgang die Gebrauchseignung des Werkstoffs, Bauteils oder Produkts in keiner Weise beeinflusst oder mindert. Die sich daraus ergebenden ökonomischen Vorteile im Vergleich zu einer zerstörenden Prüfung sind damit offensichtlich. Die ZfP bedient sich der physikalischen Messtechnik und nutzt das gesamte Spektrum möglicher Energiewechselwirkungen, welche die experimentelle Physik zulässt.

Die wichtigste Randbedingung ist, dass die Wechselwirkung den Werkstoff nicht verändern darf. Eingesetzte Energieformen sind statische und quasistatische elektrische, magnetische und elastische Kraftfelder sowie dynamische Wellenfelder gleicher Art. Im unteren Bereich des elektromagnetischen Frequenzspektrums, hin zu kleineren Wellenlängen, findet man die Millimeter- und Sub-Millimeter- Wellen, gefolgt vom Frequenzspektrum der quasistatischen und dynamischen thermischen und Infrarot-Methoden. Auch die visuelle Prüfung im sichtbaren Wellenlängenbereich, deren Technologien, Methoden und Anwendungen im ersten Teil des »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« im Fokus stehen, ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren. Dieses, auch als »Sichtprüfung« bezeichnete Verfahren hat von allen  ZfP-Verfahren den höchsten Verbreitungsgrad. Zu den weiteren Anwendungen gehören die Röntgen-Strahlung, Gamma-Strahlung,  Elektronen-, Ionen- und Neutronen-Strahlung, welche für radiographische, radioskopische und Computertomographie-Techniken eingesetzt werden.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17) nachlesen.