Mechanik

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 1.9: Mechanik

Autor: Klaus Spinnler, Fraunhofer EZRT

Blick in eine Anlage zur Prüfung von Wandlergehäusen
© Fraunhofer IIS

Blick in eine Anlage zur Prüfung von Wandlergehäusen

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Unter dem Begriff »Mechanik« werden alle Anlagenkomponenten zusammengefasst, die nicht elektronischer oder optischer Natur bzw. keine Software sind.

Dazu zählt neben den Befestigungen der Kamera und der Beleuchtung, den Werkstückhalterungen und -führungen auch die Fördertechnik, bis hin zum ggf. vibrationsgedämpften Anlagengestell mit Schutzabdeckungen.

Die Qualität der Mechanik hat starken Einfluss auf die Funktion des Gesamtsystems. Es ist wichtig, dass die Befestigungen stabil sind, und dass das Werkstück vereinzelt und gut geführt ist. Wenn Werkstücke nicht lagerichtig vor der Kamera positioniert werden können, erschwert dies die Auswertung, verlangsamt eventuell die Prüfgeschwindigkeit oder erhöht die Kosten für die Auswerteelektronik und -software.

Andererseits können sehr hohe Anforderungen an die Positioniergenauigkeit im Fertigungstakt die Kosten für die dann notwendigen mechanischen Komponenten in die Höhe treiben, sodass eine Unwirtschaftlichkeit des Gesamtsystems droht. Insbesondere bei der Prüfung auf sehr kleine Fehler, wenn mit höheren Vergrößerungen gearbeitet werden muss, werden praktisch unvermeidliche Lagetoleranzen selbst bei guter Werkstückpositionierung zunehmend stärker sichtbar.

Eine kostenoptimierte Realisierung ist deshalb nur unter Betrachtung aller Komponenten des Gesamtsystems erfolgversprechend.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17) nachlesen.