Dimensionelle Inline-Geometrieprüfung von Rädern

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 3.8: Dimensionelle Inline-Geometrieprüfung von Rädern

Autor: Ralf Warnemünde, Fraunhofer IFF

Messdaten mit berechneten Messmerkmalen
© Fraunhofer IFF

Messdaten mit berechneten Messmerkmalen: Nabenbohrung (rot), Anlageflächen (grün, blau) und Bolzenlöcher (gelb)

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Die Einhaltung geometrischer Formen und Maße ist ein zentrales Kriterium für die Qualität industriell hergestellter Produkte. Zur Absicherung und Regelung der Fertigungsprozesse sind geeignete Maßnahmen erforderlich, welche die Bauteilgeometrie erfassen und anhand von Maß-, Form- und Lageabweichungen eine Bewertung der geometrischen Produktqualität ermöglichen. Klassische, taktile Koordinatenmessgeräte sind dazu in der Lage. Mittels Messtaster kann die Bauteiloberfläche Punkt für Punkt oder scannend erfasst werden, woraus mit hoher Genauigkeit entsprechende Geometrieparameter bestimmt werden können. Nachteilig dabei sind die hohen Anforderungen an die Konstanz der Betriebsbedingungen derartiger Systeme und ein hoher Messzeitaufwand, was in der Regel lediglich eine Prüfung von Stichproben der gefertigten Produkte zulässt.

Wachsenden Anforderungen an die Produktqualität und einer Effizienzsteigerung der Herstellungsprozesse kann damit nur begrenzt Rechnung getragen werden. In zunehmendem Maß ergibt sich daraus der Bedarf, Messtechnik direkt in den Prozess oder die Fertigungsmaschine zu integrieren. Optische Messtechniken sind aufgrund ihrer schnellen und berührungslosen Arbeitsweise für diese Aufgabe prädestiniert. Derartige integrierte Inline-Messsysteme können geometrische Produkt- und Prozessabweichungen zeitlich und örtlich unmittelbar und taktgebunden bei ihrer Entstehung erfassen und quantifizieren.

 

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