In-Prozessprüfung von Montagebaugruppen

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 3.9: In-Prozessprüfung von Montagebaugruppen

Autoren: Dirk Berndt, Erik Trostmann, Fraunhofer IFF

Prüfergebniss: Anbauteil fehlerhaft
© Fraunhofer IFF

Prüfergebnis: Anbauteil fehlerhaft verdreht, Fügeverbindungen in Ordnung

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Der Wunsch nach Individualisierung in unserer Gesellschaft stellt auch die industrielle Montage vor neue Herausforderungen. Die steigende Nachfrage nach individuellen Produkten geht mit stetig sinkenden Losgrößen, kurzen Produktlebenszyklen und einer hohen Variantenvielfalt einher. Moderne Montageprozesse in der industriellen Fertigung ebenso wie die Qualitätssicherung in der Montage müssen den damit verbundenen Aufgabenstellungen gerecht werden. Hier ist eine hohe Flexibilität erforderlich, ohne jedoch erhöhte Aufwendungen in der Arbeitsvorbereitung zu verursachen bzw. Qualitätseinbußen hinzunehmen.

Die Flexibilität derartiger Prüfsysteme, d. h. ihr wirtschaftlicher Einsatz auch bei hoher Variantenvielfalt und geringen Losgrößen bis zur Stückzahl 1, kann durch einen modellbasierten Lösungsansatz erreicht werden. Dazu werden digitale Geometrie- und physikalische Funktionsmodelle aller interagierenden Komponenten und Funktionsmodule genutzt. So können ein digitales 3D-CAD-Modell des zu prüfenden Bauteils und ein physikalisches Funktionsmodell des Prüfsensors genutzt werden, um die Prüfung zu simulieren.

Auf dieser Grundlage sind dann Arbeitsschritte, wie z. B. die Prüfplanung und die Bereitstellung von Soll-Zuständen vollautomatisch und damit effizient (auch für eine Stückzahl 1) durchführbar.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17) nachlesen.