Mikrostrukturanalyse auf Basis der Mikro-Computertomographie

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 4.7: Mikrostrukturanalyse auf Basis der Mikro-Computertomographie

Autorin: Katja Schladitz, Fraunhofer ITWM

Rekonstruierte μ- CT-Daten
© Fraunhofer ITWM

Biskuit, rekonstruierte μ- CT-Daten. Einfacher Löffelbiskuit, SMI = -0,35, vorwiegend geschlossenzellig.

Bestellen Sie hier das »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17)

Die makroskopischen Eigenschaften von Werkstoffen werden maßgeblich von ihrer Mikrostruktur bestimmt. Verlässliche quantitative Aussagen über die Orientierung von Fasern oder Grenzflächen, den räumlichen Zusammenhang z. B. von Porenräumen, aber auch über die spezifische Oberfläche von Schäumen können nur anhand von 3D-Bilddaten getroffen werden. Mikro-Computertomographie (μ-CT) ist das dafür geeignete bildgebende Verfahren. μ-CT kombiniert mit quantitativer Bildanalyse ist sowohl während der Entwicklung komplexer neuer Materialien als auch für die Auslegung und Qualitätsprüfung der daraus entstehenden Bauteile unverzichtbar.

Ziel der im folgenden Kapitel zusammengefassten Methoden ist vorrangig ein Vergleich der Mikrostrukturen verschiedener Materialien derselben Mikrostruktur vor und nach Experimenten oder der Mikrostruktur desselben Materials, entnommen an verschiedenen Positionen eines Bauteils oder Materialblocks. Dabei sollen die Mikrostrukturen statistisch charakterisiert werden,
d. h. es sollen z. B. Größen- oder Formverteilungen bestimmt werden. Die Bemaßung einzelner Strukturobjekte steht dagegen nicht im Fokus.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung« (Leitfaden 17) nachlesen.