Stereobildverarbeitung / Triangulation

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 3.2: Stereobildverarbeitung / Triangulation

Autoren: Dirk Berndt, Christian Teutsch, Fraunhofer IFF

Prinzip der Triangulation mittels Stereobildverarbeitung
© Fraunhofer IFF

Prinzip der Triangulation mittels Stereobildverarbeitung

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Das Messprinzip der Triangulation (lat. triangulum = Dreieck) beruht auf der eindeutigen Bestimmung eines Dreiecks durch die Ermittlung zweier Dreieckswinkel unter Kenntnis der Länge der von ihnen eingeschlossenen Dreiecksseite. In der technischen Ausführung unterscheidet man zwischen passiver und aktiver Triangulation.

Die passive Triangulation stellt gewissermaßen die Mutter aller Triangulationsverfahren dar und wird bereits seit vielen Jahrzehnten in der Landvermessung und Navigation eingesetzt. Die Entfernung zu einem Objektpunkt wird gemessen, indem dieser Objektpunkt aus mindestens zwei verschiedenen Perspektiven (Winkeln) betrachtet wird (siehe Bild oben). Die Signalisierung des Objektpunkts erfolgt entweder durch seine natürlichen Merkmale (Texturen, Eckpunkte, Körperkanten, o.  Ä.) oder durch photogrammetrische Zielmarken (Kreuze, Kreise, o. Ä.). Bei der aktiven Triangulation hingegen werden die zu vermessenden Objektpunkte durch punktförmig, linienförmig oder flächenhaft abstrahlende Beleuchtungen signalisiert, wobei die Beleuchtungsquelle selbst ein messendes Element nach dem Triangulationsprinzip sein kann.

 

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