Terahertz-Technik

Handbuch zur industriellen Bildverarbeitung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 17)

Beitrag 4.21: Terahertz-Technik

Autoren: Joachim Jonuscheit, Fraunhofer ITWM, Dirk Nüssler, Fraunhofer FHR

Terahertz-Schichtdickenmesstechnik
© Fraunhofer ITWM

Die Terahertz-Schichtdickenmesstechnik eignet sich für viele verschiedene Anwendungen. Große Vorteile hat die Methode vor allem bei der Analyse komplexer Mehrschichtsysteme, z. B. bei Leichtbaumaterialien, Keramiken, Lacken und Folien.

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Der Frequenzbereich der Terahertz-Wellen liegt im elektromagnetischen Spektrum zwischen Mikrowellen und infrarotem Licht, also etwa im Bereich von 0,1 bis 10 Terahertz (THz).

Außer in der Wissenschaft ist dieser Wellenlängenbereich lange Zeit kaum genutzt worden, da die Verfahren zur Erzeugung und Detektion von Terahertz-Wellen einfach zu aufwendig waren. Erst seit Anfang des letzten Jahrzehnts zeigt die Terahertz-Technologie eine schnell fortschreitende Entwicklung und der Sprung vom Labor in die Anwendung wurde absehbar.

Der Hauptvorteil der Terahertz-Technik liegt darin, dass die Wellen für sichtbares und infrarotes Licht absorbierende Materie durchdringen. Viele Moleküle weisen spektrale Fingerabdrücke in diesem Spektralbereich auf, sodass Materialien identifiziert werden können.

Aufgrund der hohen Frequenz lassen sich große Bandbreiten realisieren, sodass drahtlose Kommunikation mit zuvor unerreichten Datenraten möglich scheint. Erste industrielle Anwendungen werden realisiert und zeigen, dass die Terahertz-Technik den Sprung aus dem Labor in die Anwendung vollzogen hat.

 

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