09 Akustische Kartierung

Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 18)

Beitrag 9: Akustische Kartierung

Autoren: Thomas Waschkies, Ali Movahed, Fraunhofer IZFP

Türschlag-Messung Akustische Kartierung
© Fraunhofer IZFP

Türschlag-Messung

Die räumliche Ortung eines Geräusches spielt für viele industrielle Bereiche eine große Rolle, wie z. B. zur Ortung von Leckagen oder zur Lokalisation von Geräuschen bei Rotorblättern von Windkraftanlagen oder Lärmschutzeinrichtungen. Hierzu wurden in den letzten Jahren sogenannte Mikrofonarraysysteme eingesetzt, welche eine schnelle Ortung von Geräuschquellen ermöglichen. Die einzelnen Mikrofone sind hierbei über eine Fläche auf ganz bestimmten Positionen, welche maßgeblich die Auflösung beeinflussen, verteilt und bilden ein Mikrofonarray, welches mit einem Rechner verbunden ist, der die Ergebnisse aufzeichnet, analysiert und als Falschfarbenbild einem Videobild überlagert darstellt. Komplexe Algorithmen analysieren hierfür die Daten von den Mikrofonen und speichern sie auf Datenrekorder.

Das Auswerteprinzip, das diesen Algorithmen zugrunde liegt, ist die Berechnung der Intensität des Schalldrucks für einen definierten Punkt im Raum, ausgehend von den Audiosignalen, welche von den Mikrofonen erfasst wurden. Wird die Berechnung für viele Punkte in einer Ebene durchgeführt, heben sich die Bereiche, in denen sich die Geräuschquellen befinden, von der Umgebung ab, sodass hierdurch die Geräusche lokalisiert werden können.  

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung« nachlesen.

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