05 Magnetresonanz

Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 18)

Beitrag 5: Magnetresonanz

Autoren: Karl-Heinz Hiller, Markus Hildenbrand, Philipp Mörchel, Fraunhofer EZRT

MR-Tomographie an 2K-Silikonproben
© Fraunhofer IIS

MR-Tomographie an 2K-Silikonproben

Die Magnetresonanz (MR) hat sich in der nicht-invasiven Medizintechnik bereits als unverzichtbares bildgebendes Standardverfahren etabliert und entwickelt sich derzeit stetig in Richtung der zerstörungsfreien Materialprüfung weiter. Der technologische Fortschritt ermöglicht es inzwischen, Materialien zu untersuchen, bei denen man früher davon ausging, dass sie für die MR kein ausreichendes Signal liefern. Die Tatsache, dass viele nicht metallische Materialien inzwischen mit der MR untersucht werden können, wird nur langsam bekannt. Neue Anwendungsfelder finden sich zum Beispiel in der Herstellung und Verarbeitung von Polymeren und Kompositen. Für die Qualitätssicherung bietet sich jetzt die Möglichkeit, schnelle und zuverlässige Eingangsprüfungen an Rohmaterialien und Rezyklaten für Kunststoffe, Dichtstoffe oder Klebstoffe durchzuführen. Die MR kann damit idealerweise auch für die Chargenkontrolle eingesetzt werden. Getrieben durch die Verbreitung der Leichtbauweise und den voranschreitenden Wechsel weg vom Metall hin zu Verbundstoffen und dem Kleben als Fügetechnik des 21. Jahrhunderts, entsteht ein wachsender Bedarf an Methoden für das zerstörungsfreie Monitoring und der Erstellung von Datenhistorien von Werkstoffen und Werkstücken entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung« nachlesen.

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