Niederfrequent angeregter Wirbelstrom zur Prüfung tiefliegender Fehler

Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 18)

Beitrag 18: Niederfrequent angeregter Wirbelstrom zur Prüfung tiefliegender Fehler

Autor: Dirk Koster, Fraunhofer IZFP

Versuchsaufbau zur Prüfung tiefliegender Fehler in Aluminiumstrukturen
© Fraunhofer IZFP

Versuchsaufbau zur Prüfung tiefliegender Fehler in Aluminiumstrukturen

Mit der Anregefrequenz der Wirbelstromprüfung kann sich auch der Fokus der Anwendung verschieben, zum Beispiel durch Verringerung der Frequenz von einer Oberflächenprüfung zur Prüfung überdeckter Fehler. Grund hierfür ist die frequenzabhängige Ausbreitungstiefe der Wirbelströme im Material. Wird mit einer niedrigen Frequenz gearbeitet, ist es möglich, auch Fehler in tiefen Lagen zu detektieren. Die prinzipiellen Vorteile der Wirbelstromprüfung liegen in der schnellen Prüfgeschwindigkeit, der Möglichkeit ohne Kontakt zu prüfen, aber auch in der einfachen Handhabung. Diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass das Verfahren neben der Ultraschallprüfung das am häufigsten eingesetzte zerstörungsfreie Prüfverfahren für metallische Werkstoffe in der Luftfahrtbranche ist, u. a. zur Prüfung auf verdeckte Fehler an dickwandigen Strukturen. Neben der hohen Tiefenreichweite ist auch die Reduktion des Prüfaufwands von großer Bedeutung, was ein schnelles Abtasten großer Flächen ermöglicht. Dies kann durch den Einsatz von Sensorarrays gewährleistet werden. Die hohe Tiefenreichweite kann in weiteren Bereichen der zerstörungsfreien Prüfung von Vorteil sein und ist damit nicht nur auf die Luftfahrtbranche beschränkt.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung« nachlesen.

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