04 Röntgen

Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 18)

Beitrag 4: Röntgen

Autoren: Theobald Fuchs, Michael Salomon, Randolf Hanke, Fraunhofer EZRT

3D-Rendering eines Scans an einem Crashfahrzeug. Die infolge des Crashversuchs entstandenen Verformungen können im unzerlegten Zustand analysiert werden.
© Fraunhofer IIS

3D-Rendering eines Scans an einem Crashfahrzeug.

Mit der industriellen Röntgentechnik steht ein Werkzeug für die zerstörungsfreie Prüfung zur Verfügung, mit dem sich im Materialinneren verborgene Strukturen beliebig komplexer Objekte aus zahlreichen Werkstoffen mit hoher qualitativer wie quantitativer Genauigkeit erfassen und charakterisieren lassen. Die Palette der etablierten Techniken reicht dabei von der digitalen Radioskopie über die Computertomographie bis hin zur Rück- und Kleinwinkelstreuung.

Sowohl in der Radioskopie als auch in der darauf aufbauenden Computertomographie wird die spezielle Eigenschaft von elektromagnetischer Strahlung genutzt, im Energiebereich zwischen 5 keV und 10 MeV feste (oder flüssige) Materie mehr oder weniger ungeschwächt durchdringen zu können. Diese Abschwächung ist von den folgenden vier Faktoren abhängig: Chemische Zusammensetzung und Massendichte des Werkstoffs, Strahlungsenergie und zu durchdringender Materialstärke. Die räumliche Verteilung der Strahlung, die nach ihrer Durchquerung aus einem Gegenstand austritt, liefert Aufschlüsse über Struktur und Zusammensetzung des Inneren dieses Objekts.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung« nachlesen.

zur Bestellung