Überblick über bildgebende zerstörungsfreie Prüfverfahren

Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 18)

Beitrag 1: Überblick über bildgebende zerstörungsfreie Prüfverfahren

Autor: Martin Spies, Fraunhofer IZFP

Prinzip Mikrowellenprüfung
© Fraunhofer IZFP

Prinzip Mikrowellenprüfung

Die zerstörungsfreie Prüfung stellt vielfältige, sich zum Teil ergänzende Verfahren zur Qualitätssicherung bei der Herstellung und während der Nutzung von Produkten bereit. Bei der Mehrzahl der Verfahren handelt es sich um bildgebende Technologien, die zuverlässige und stetig neue Möglichkeiten der Inspektion und Visualisierung industriell relevanter Materialien und Bauteile bieten. Ziele ihres Einsatzes sind die Fehlererkennung und -klassifikation in industriell gefertigten Bauteilen, aber auch das Erfassen von Qualitätsmerkmalen und Materialeigenschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

»Zerstörungsfreie Prüfung« (ZfP) bedeutet, dass der Prüfvorgang die Gebrauchseignung des Werkstoffs, Bauteils oder Produkts in keiner Weise beeinflusst oder mindert. Die sich daraus ergebenden Vorteile im Vergleich zu einer zerstörenden Prüfung sind offensichtlich. Die ZfP bedient sich der physikalischen Messtechnik und nutzt das gesamte Spektrum möglicher Energiewechselwirkungen, welche die experimentelle Physik zulässt. Zur Datengewinnung werden entsprechende Sensoren eingesetzt, die im Hinblick auf die jeweilige Applikation angepasst sind. Der Einsatz bildgebender Verfahren erfordert in der Regel die zielgerichtete Vor- und Nachverarbeitung der akquirierten Sensordaten, um ein Maximum an Information und Bewertungskriterien ableiten zu können.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung« nachlesen.

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