Vektorielle Magnetfeldvisualisierung

Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung
(Fraunhofer Vision Leitfaden-Reihe Band 18)

Beitrag 13: Vektorielle Magnetfeldvisualisierung

Autor: Philip Beran, Fraunhofer IIS

Qualitätskontrolle von Magneten während der Fertigung durch vekrotielle Magnetfeldvisualisierung
© Fraunhofer IIS / Philip Beran

Qualitätskontrolle von Magneten während der Fertigung; das Messszenario lässt sich an individuelle Anforderungen anpassen

Magnetismus ist seit der Antike bekannt und die magnetische Anziehung ist für jeden ein Begriff. Dennoch geht das allgemeine Verständnis über Magnetfelder kaum darüber hinaus, dass es einen Nord- und Südpol gibt. Die meisten Magnete verbringen ihre Zeit als Haftmagnet an Kühlschränken, wo ihr Potenzial ungenutzt bleibt. Doch in Magnetfeldern stecken deutlich wertvollere Informationen, als auf den ersten Blick ersichtlich.

Am Fraunhofer IIS wurde daher die Technologie HallinOne® zur dreidimensionalen Messung von Magnetfeldern entwickelt. Während konventionelle Hallsensoren ausschließlich für senkrecht zur Chipoberfläche gelegene Magnetfelder empfindlich sind, lassen sich mit dieser Technologie auch parallel zur Chipoberfläche ausgerichtete Felder messen. Die dreidimensionale punktförmige Messung ermöglicht es, den Fluss eines Magnetfelds in allen drei Raumachsen zu messen und daraus den Vektor des Felds zu ermitteln. Im Gegensatz zur herkömmlichen eindimensionalen Messung von Magnetfeldern kann somit nicht nur die Stärke des Felds in einer Richtung, sondern auch der Vektorbetrag sowie die Richtung des gesamten magnetischen Flusses erfasst werden. Mit dieser Technologie ist es daher möglich, verschiedenste robuste Anwendungen der berührungslosen Positions- und Winkelsensorik umzusetzen, wie beispielsweise in einem Joystick zur Steuerung von Bau- und Landmaschinen.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im »Leitfaden zur Bildverarbeitung in der zerstörungsfreien Prüfung« nachlesen.

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