Logic. - KI-basierte Bildverarbeitung nutzbar machen

Logic. ist eine Endgeräte unabhängige Technologie für KI-basierte Bildverarbeitung
© Fraunhofer IPK
Logic. ist eine Endgeräte unabhängige Technologie für KI-basierte Bildverarbeitung
Logic. modulare, skalierbar Plattform für Anwendung der KI-basierten Bildverarbeitung
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Logic. modulare, skalierbar Plattform für Anwendung der KI-basierten Bildverarbeitung

Das Fraunhofer IPK greift auf 100 Personenjahre an Erfahrung im Bereich Machine und Deep Learning für die industrielle Bildverarbeitung zurück. Neben der Umsetzung neuester Erkenntnisse aus der Forschung liegt ein Hauptaugenmerk auf der Überwindung von Einstiegshürden für diese Technologie.

Logic. ist ein Projekt mit dem Ziel Unternehmen zu befähigen KI-Technologien für sich nutzbar zu machen, gemäß dem Kredo „Hilfe zur Selbsthilfe“. Neben einer KI-Plattform bietet das Fraunhofer IPK auch Beratungen und Analysen rund um das Thema industrielle Bildverarbeitung an.

Der Kern ist eine modulare, servicebasierte Plattform zur Lösung von Problemen der industriellen KI-basierten Bildverarbeitung. Das System verarbeitet Bilder mit modernsten Methoden auf einem zentralen Server, als Cloud-, Edge- oder Einzelsystem und bindet über eine Schnittstelle verschiedenste Erfassungsgeräte ein. Es gibt keine Einschränkung, ob ein mobiles (Smartphone) oder komplexes Erfassungsgerät (Logic.Cube) genutzt wird. Für das fotografierte Objekt können verschiedenste Auswertungen ausgeführt werden. Angefangen bei der Vermessung, über die markerfreie Wiedererkennung bis hin zur Qualitätskontrolle sind verschiedenste Services möglich.

Die Technologie ist als Assistenzsystem zu verstehen: Es bereitet dem Anwender Vorschläge, basierend auf den verarbeiteten Informationen. Dies kann beispielsweise eine Vorschlagsliste mit fünf möglichen Objekten, sortiert nach Wahrscheinlichkeit, sein. Der Anwender kann aus dieser Liste das richtige Objekt auswählen. So wird der Anwender in den Prozess eingebunden, dokumentiert Prozessschritte und reduziert Fehler durch die Kombination von Mensch und Maschine nach dem „Vier Augen“-Prinzip. Durch die Interaktion mit dem Menschen und der zentralen Verarbeitung lernt das System kontinuierlich weiter und verbessert sich stetig selbst.

Die Kombination aus Assistenzsystem und kontinuierlichem Lernen erlaubt es mit einem kleineren initialen Datensatz zu beginnen und dann im Prozess das System weiter anzulernen. So wird der initiale Aufwand deutlich reduziert.

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Johannes Hügle

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