Das Wichtigste in Kürze: Terahertz-Messtechnik durchleuchtet nicht-metallische Werkstoffe wie Kunststoffe oder Verbundmaterialien zerstörungsfrei und berührungslos. Fraunhofer Vision vermittelt Unternehmen an die passenden Mitgliedsinstitute zur Umsetzung in der eigenen Produktion und Qualitätssicherung.
Was ist Terahertz-Technologie?
Die Terahertz-Technologie ist ein Ansatz der Messtechnik, der mit elektromagnetischer Strahlung im Frequenzbereich zwischen 0,1 und 10 THz arbeitet. Diese Strahlung durchdringt Materie, die für sichtbares und infrarotes Licht undurchsichtig ist – dadurch lassen sich nicht-metallische Werkstoffe wie Kunststoffe, Keramik, Papier oder faserverstärkte Verbundwerkstoffe auf innenliegende Fehlstellen untersuchen. Ebenso lassen sich organische Substanzen, Medikamente, Drogen oder Sprengstoffe detektieren, identifizieren und analysieren. Terahertz-Strahlung gilt als nicht gesundheitsschädlich.
Systemlösungen mit Fraunhofer Vision
Der Fraunhofer-Geschäftsbereich Vision ist Ansprechpartner, wenn Terahertz-Messtechnik in die Produktion integriert werden soll, und bringt aktuelle Entwicklungen aus der Bildverarbeitung in den industriellen Einsatz.
Individuelle Systemlösungen
Bei Bedarf vermittelt die Geschäftsstelle des Fraunhofer-Geschäftsbereichs Vision die Entwicklung passgenauer Systemlösungen zur Terahertz-Messtechnik. Auf Wunsch sind dabei auch Komplettlösungen möglich, die über die reine Prüftechnik hinaus sämtliche Handhabungskomponenten mit einschließen.