Qualitätssicherung für die Gießerei-Industrie

Die Qualitätssicherung von Produkten der Gießereiindustrie und in deren Folge der Anwender (Automobil-Industrie, Windkraft-Industrie, allgemeiner Maschinenbau, Hydraulikbranche etc.) ist ein differenzierter Themenkomplex.

Je nach Aufgabenstellung werden die verschiedensten Materialien im metallischen und nichtmetallischen Bereich (z. B. Aluminium, Zink, aber auch Nicht-Metalle wie Kunststoff) zur Produktion der Werkstücke verwendet oder es können verschiedene Gießverfahren zum Einsatz kommen. In einer Gießerei herrscht meist eine große Produktvielfalt mit unterschiedlichen Wertigkeiten der einzelnen Werkstücke.

Besonders bei jedem sicherheitsrelevanten Gießerei-Produkt muss gewährleistet sein, dass dessen Funktionalität und Stabilität nicht durch Fehler, wie beispielsweise Lufteinschlüsse, Lunker oder Porositäten, beeinträchtigt wird.

Für den Anwender ist die Auswahl der optimalen Prüfmethode zur Qualitätssicherung seiner Werkstücke eine schwierige Aufgabe. Aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Messmethoden gilt es diejenige auszuwählen, die für die spezifischen messtechnischen Anforderungen wie Materialeigenschaften, Messgenauigkeit oder zulässige Prüfzeit am besten geeignet ist

Zur Qualitätssicherung stehen dem Anwender die verschiedensten Technologien der industriellen Bildverarbeitung zur Verfügung, wie z. B.

Die Technologietage, Seminare und Publikationen der Fraunhofer-Allianz Vision bieten Anwendern eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl der Bildverarbeitungs-Technologie zur Bewältigung der eigenen Prüfaufgabe.

Darüber hinaus bündelt die Fraunhofer-Allianz Vision das Know-how der Fraunhofer-Institute im Bereich des maschinellen Sehens, der Bildverarbeitung und der optischen Mess- und Prüftechnik. Die Kooperation im Netzwerk ermöglicht, technologische Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Auf Wunsch werden Komplettlösungen einschließlich aller Handhabungskomponenten bereit gestellt. Ein enges Beziehungsnetz zu Vision Partnern aus Industrie und Wissenschaft ergänzt die Möglichkeiten.

© Fraunhofer EZRT

Weitere Angebote

 

Aus- und Weiterbildung

 

Mögliche Einsatzgebiete

  • Charakterisierung von Oberflächen
  • Form- und Maßprüfung
  • Objekterkennung
  • Erkennung von Defekten im Materialinneren (Lunker, Risse, Fehlstellen, Fremdkörper)
  • Computertomographie als Messmittel
  • Quantitative CT als Messinstrument für physikalische Materialeigenschaften

 

 

Publikationen